Ierland in de Hel van Mergelland

Zaterdag wordt hier de Hel van Mergelland verreden — een semi-klassieker: http://www.helvanhetmergelland.nl/. Het peleton trekt eerst door de Voerstreek, maakt dan rondjes door het Limburgse mergelland, om te finishen in Eijsden. Op de deelnemerslijst prijkt ook de Iers-Vlaamse ploeg van Sean Kelly — die ploeg is opgezet om Ierse talenten te laten proeven aan het continentale wielrennen. De Ieren doen het weer goed de laatste jaren: Philip Deignan, Mark Scanlon (beide Ag2R), Dave McCann (kopman van de Giant-ploeg), McLouglin, Ciaran Power, Nicholas Roche. ’tis dat F. dit weekend hier is, anders zou ik, gekleed in t tricot van de Ierse nationale ploeg, gaan supporteren. Zelf een mooi rondje op de fiets doen, het peleton voorbij zien komen bij Val Dieu en misschien ergens in Limburg, dan de finish opzoeken. Ik hoop dat de Ieren zich kunnen tonen.

cycling,nl | March 31, 2006 | 10:54 | comments (0) |

Thank god for the internet

Didn’t get to surf that much lately. I mean, just surf — looking at a few sites, reading bits ‘n pieces. Not: downloading stuff you wanna have (more on that later). Not: goal-directed. Just surf. I just surfed to Peet’s site. Peet is a good friend. He installed Word Press for me. Peet is great with language. One of the categories on his blog is ‘ontboeiend’, which probably should be translated as ‘detriguing’, or something. See: http://sneaker.nl. He links some great stuff on Googlevideo. Thank god for the Internet I think. Why do we still watch tevee? (Except for live sports coverage). The fun is all here, on the internet.

Yes, I just spend four hours tweaking stylesheets that I did not fully understand. Now I’m hungry, havin’ a beer, and just surfing. Contemporary life.

en,Uncategorized | March 30, 2006 | 19:51 | comments (0) |

WordPress, fiddling around

Fiddling around with WordPress, WordPress themes & all that. Haven’t yet published the url of the new blog. Has to be filled first.

I like to keep control — installing new themes is pretty easy, but I want, no, what I need to know is what the structure is. What’s in the css-files, what’s in the php, what the different files do, et cetera. I might not be able to write one line of php, but the least I can do is read through the php-files and understand what’s done where. I might not be very good at stylesheets, but I can copy and change. And that is what I will do.

blogging,en,software | March 30, 2006 | 16:17 | comments (0) |

Vilem Flusser, Auf dem Wege zu Unding

Übrig bleiben von den Handen die Fingerspitzen. Mit ihnen wird der künftige Mensch auf Tasten drücken, um mit Symbolen zu spielen und um audiovisuelle Informationen aus Apparaten abzurufen. Der fingernde handlose Mensch der Zukunft wird nicht handeln, sondern tasten. Sein Leben wird kein Drama mehr sein, das eine handlung hat, sonder es wird ein Schauspiel sein, das ein Programm hat. Der neue mensch wird nichts mehr tun und haben wollen; er wird geniessen wollen, was auf dem Programm steht. Nicht Arbeit und nicht Praxis, sondern Betrachtung und Theorie werden sien konkretes Leben charakterisieren. Nicht Arbeiter, Homo faber, sondern Spieler mit Formen, Homo ludens, ist der Mensch der undinglichen Zukunft.

Vilem Flusser, ‘Auf dem Wege zu Unding’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 188 (1989)

de,quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 14:15 | comments (0) |

Vilem Flusser, Die Stadt als Wellental in der Bilderflut

Wir müssen aus der Kapsel des Selbst auszubrechen und uns in die konkrete Intersubjektivität zu entwerfen versuchen. Wir müssen aus Subjekten zu Projekten werden. Die neue Stadt wäre eine Projektion von zwischenmenschlichen Projekten. (…) die neue Stadt ist geographisch nicht lokalisierbar, sondern überall dort, wo Menschen einander sich öffnen.

Vilem Flusser, ‘Die Stadt als Wellental in der Bilderflut’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 181

de,quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 14:09 | comments (0) |

Vilem Flusser, Die Stadt als Wellental in der Bilderflut

Das berüchtigte “Selbst” ist als ein Knoten zu sehen, in welchem sich verschiedene Felder kreuzen, etwa die vielen physikalischen Felder mit dem ökologischen, psychischen un kulturellen. Das berüchtigte “Selbst” erweist sich dabei nicht als Kern , sondern als Schale. Es hält die gestreuten Teilchen zusammen, “enthält” sie. Es ist eine Maske. Daraus folgt, dass die Stadt nicht ein Ort sein kann, an dem Individuen zusammenkommen, sondern sie ist im Gegenteil eine Kerbe von Feldern, wo Makse verteilt werden.

Vilem Flusser, ‘Die Stadt als Wellental in der Bilderflut’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 177

quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 14:04 | comments (0) |

Vilem Flusser, Nomadische Ãœberlegungen

(1) Nicht mehr Besitz, sondern Information (nicht mehr Hardware, sondern Software) ist, was macht ermöglicht, und (2) nicht mehr Ökonomie, sondern Kommunikation ist der Unterbau des Dorfes (der Gesellschaft). beider Formeln besagen, jede auf ihre Art, dass die sesshafte Daseinsform, also das Haus, und a fortiori der Stall, das Feld, der Hügel under der Fluss nicht mehr funtionell sind. Dass wir zu nomadisieren beginnen. (…) Nomaden sind Leute die hinter etwas herfahren, etwas verfolgen. (…) Alle Ziele sind Zwischenstationen, sie liegen nembe dem Weg (griechisch metodos), und als Ganzes ist das Fahren eine ziellose Methode.

Vilem Flusser, ‘Nomadische Ãœberlegungen’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 155

quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 13:49 | comments (0) |

Vilem Flusser, Verbündelung oder Vernetzung?

Die seit mindestens 4000 Jahren verherschende Kommunikationsstruktur war folgende: Informationen wurden im Privaten ausgearbeitet, im Öffentlichen ausgestellt und dort erworben und dann ins Private getragen, um dort verarbeitet zu werden. dan Hinaustragen der Informationen (die Veröffentlichung) und das Erwerben der Informationen in der Öffentlichkeit (das politische Engagement) waren für die vergangene Kommunikationsstruktur ebenso charakteristisch wie die private Informationsgestaltung (die schöpferische Arbeit). Die Kommunikationsrevolution besteht grundsätzlich in einer Umsteuerung des Informationsstroms. Der öffentliche Raum wird vermieden und wird dadurch fortschreitend überflüssig. Die Informationen werden im Privatraum ausgearbeitet und mittels Kabeln und ähnlichen Kanälen an Privaträume gesandt, um dort empfangen und prozessiert zu werden.

Vilem Flusser, ‘Verbündelung oder Vernetzung?’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 148

quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 13:43 | comments (0) |

Vilem Flusser, Hinweg vom Papier

Der ins elektromagnetische Feld hineingeschriebene Text ist jedoch “dialogisch” in noch einem anderen Sinn dieses Wortes. Er ist nämlich nicht mehr an Empfänger gerichtet, die ihn in ihrmen Gedächtnis speichern, ihn kritisieren (zersetzen) oder kommentieren (weiterführen). Vielmehr ist er an Empfänger gerichtet, die ihn prozessieren (manipulieren, umstülpen, verändern). Er is an Empfänger gerichtet, die aus seiner Information eine neue Information herstellen sollen. (…) Der Schreibende ist nicht mehr darauf aus, eine in sich selbst geschlossene, fertige, “perfekte” neue Information herzustellen, sondern er ist bemüht, bereits vorhandene Informationen umzustrukturieren und mit Geräuschen zu bereichern, dass andere damit kreativ weiterspielen können.

Vilem Flusser, ‘Hinweg vom Papier’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 64 (1987)

quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 13:30 | comments (0) |

Vilem Flusser, Hinweg vom Papier

Schriebt man auf Papier, dann ist man gezwungen, seiner Kreativität Grenzen zu setzen. (…) Man ballt seine Kreativität, um sie auf ein Minimum von Papier mit einem Minimum an Schriftzeichen aufzutragen.

Schreibt man hingegen ins elektromagnetische Feld, dann wird der kreative Text zwar auch Zeilen bilden, aber diese Zeilen werden nicht meht eindeutig verlaufen. Sie sind “weich”, plastische, manipulierbar geworden. Man kann sie zum Beispiel aufbrechen, Fenster in ihr öffnen, oder man kann sie rekursiv machen. Die in sie eiingetragenen Schlusspunkte können ebensogut als Ausgangspunkte angesehen werden. Ein derart geschriebene Text wird “dialogisch” sein, und zwar zuerst einmal im Sinn eines Zwiegesprächs, das aus dem Innern des Schreibens ins Feld hinausprojiziert wird. Der Text ist nicht mehr, wie auf dem Papier, das Resultat eines kreatives Prozesses, sondern er ist selber dieser Prozess, er ist selbst ein Prozessieren von Informationen zu neuen Informationen.

Vilem Flusser, ‘Hinweg vom Papier’, in Medienkultur, Fischer, Frankfurt/Main, 1997, p. 63 (1987)

quotations,research,ubiscribe | March 30, 2006 | 13:17 | comments (0) |
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